Die Intermot 2018

Die Intermot in Köln ist ein Pflichttermin für alle Zweiradenthusiasten. Hier finden sich namenhafte Hersteller zusammen um ihre neusten Modelle und Produkte zu präsentieren. Wir haben uns einmal umgesehen und geschaut, was es Neues in der Roller- und 125ccm Branche gibt.

Unseren Messetag starteten wir bei Honda, die einen echten Klassiker wiederbelebt haben. Die Produktion der ersten Honda Super Cub C100 startete im Jahr 1958. Zu dieser Zeit gab es Honda gerade einmal 10 Jahre. Die alltagstaugliche Maschine mit Halbautomatik-Schaltung wurde von Firmengründer Soichiro Honda und seinem Partner Takeo Fujisawa persönlich entwickelt. Das Moped sollte einfach zu bedienen, kostengünstig, zuverlässig und sparsam sein. Ein Fahrzeug für jedermann, das Spaß und Nutzen miteinander verbindet. Bis heute wird die Super Cub mit verschiedenen Motorengrößen bis 125 Kubik für den weltweiten Markt produziert. In den vergangenen 60 Jahren liefen bereits 100 Millionen Exemplare über das Band. Die 2019er Variante der Super Cub C125 hat einen UVP von 3.465€. Dafür gibt es ABS, schicke LED-Lichttechnik, einen Funkschlüssel und 17 Zoll Räder. Nun muss man sich nur noch zwischen einem schicken Pearl Niltava Blue oder Pearl Nebula Red entscheiden.

Ebenfalls neu aufgelegt hat Honda sein Minibike. Die Monkey ist eine Ikone auf Rädern und wurde eigentlich 1961 entwickelt, um in einem japanischen Vergnügungspark für Freude bei den Kindern zu sorgen. Die Begeisterung bei den Erwachsenen war jedoch so hoch, dass Honda sich dazu entschloss, eine zulassungsfähige Variante der Monkey auf den Markt zu bringen. Die frühe federlose Variante bestach in ihrer Optik mit Chromtank und 5-Zoll-Rädern. Bei diesem Minibike steht ganz klar der Fahrspaß an erster Stelle. Seit den 70er Jahren hat die Honda Monkey einen umklappbaren Lenker, der das Bike bequem den Kofferraum passen lässt. Auch das 2019er Modell hat dieses Feature, zudem gibt es eine Alarmanlage, ein modernes LCD-Cockpit und LED-Lichttechnik. Die Monkey 125 lässt sich mit einem A1 Führerschein fahren. Der UVP liegt bei 3.875 €. Die Maschine gibt es mit gelber-, schwarzer- oder roter Glitzerlackierung.

Mit neuen Lackierungen konnte auch die Piaggio-Gruppe aufwarten. Erwähnenswert sind hier die neuen Vespa Primavera 125er Modelle YACHT CLUB, mit edler weißer Lackierung und blauen Highlights, sowie die neue mattschwarze Lackierungsoption Notte.

Kawasaki stellte für die Saison 2019 unter anderem zwei neue 125er Modelle vor, die besonders für A1 Führerscheinbesitzer von Interesse sein sollten. Die Kawasaki Ninja 125 orientiert sich ganz klar an der klassischen Ninja. Sie besitzt einen wassergekühlten Einzylindermotor mit 15PS und 11,7Nm Drehmoment. Zudem hat die Maschine ein digitales Cockpit und ABS. Unter der schicken Verkleidung steckt ein klassischer Trellis-Rohrrahmen. Zudem bietet das Bike eine sportlich niedrige Sitzposition. Es wird ein Preis von 4.995€ angesetzt. Die Kawasaki Z 125 kommt dagegen als Naked Bike daher. Optisch erinnert sie an die Z650 und soll für einen Preis von 4.695€ auf den Markt kommen. Beide Maschinen haben eine 37mm Teleskop Gabel. Mit ihren 15PS sollen Geschwindigkeiten bis 110km/h möglich sein. Zusätzlich besonders macht diese beiden Bikes, dass sie die ersten in der 125er Klasse von Kawasaki seit den 90er Jahren sind.

  

Obwohl es viele Neuheiten zu erkunden gab, muss man leider sagen, dass die Messe an Dimension verloren hat. Viele namenhaft Aussteller scheinen sich ganz auf die Eicma in Mailand, die im November stattfindet, konzentrieren zu wollen. In Köln könnt ihr noch bis zum Sonntag 1000 Austeller besuchen. Zudem gibt es eine Reihe an Veranstaltungen und Mitmach-Möglichkeiten. Etwas außergewöhnlichere Modelle finden Interessierte in der Custom Halle auf der Intermot.

Honda Super Cub
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